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MiniMalErei - kleine Kunst für kleines Geld


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Dienstag, 29. Dezember 2020

 
Vorderseite einer Visitenkarte,
Montage aus digitaler Zeichnung + Foto

Meine Freundin L. (die Dame in Grün) schneidert historische Kostüme, vorwiegend aus dem Biedermeier, und veranstaltet damit auch Fotoshootings oder lässt sich für Spaziergänge im historischen Gewand in ebensolchen Schloss- und Parkanlagen buchen. Dann haben die Besucher noch ein bisschen mehr vom Ambiente dort :)
Nun brauchte sie eine Visitenkarte, und hatte auch schon die genaue Vorstellung, dass sie als Silhouette vor der Landschaft des Weserberglandes zu sehen sein sollte. Die Landschaftsfotografie war allerdings nicht besonders gelungen. Irgendwas war immer im Weg, verstellte den Blick oder war kein schöner Ausschnitt. So habe ich kurzerhand den Hintergrund sowie die Umrahmung aus Blättern komplett digital gemalt, und den Vordergrund nachbearbeitet, damit alles zusammen passt. Auf der Visitenkarte kam noch eine partielle Lackierung hinzu, welche jetzt die Figur und den Boden des Vordergrundes glänzend vom Hintergrund abhebt.

Mittwoch, 29. Juli 2020


Signet Susanne Klabunde,
digital
Heute habe ich endlich geschafft, woran ich mir lange die Zähne ausgebissen habe: Ich habe ein Signet aus meinen Anfangsbuchstaben gebastelt, das mir tatsächlich sogar auch gefällt. Ich mag es, Buchstaben ineinanderzuflechten, so dass sie ein neues Zeichen ergeben. Aber S und K sind irgendwie schwer zu kombinieren, weil sie so sperrig sind, und ich habe mich bislang sehr schwer getan, sie zufriedenstellend zusammenzupfriemeln. Aber dieses hier ist ähnlich wie ein chinesisches Zeichen als stilisiertes Bild zu erkennen, das mich passenderweise in meinem Traumberuf darstellt. Und zwar aus meinen Initialen - gefällt mir, gefällt mir, like like like! :)

Und einen Stempel hab ich mir auch schon machen lassen. Macht voll Spaß, den auszuprobieren. Muss nur aufpassen, dass meine unsinnig teure Chinastempelfarbe nicht vor lauter "Ausprobieren! Nuuuuur mal ganz kurz ausprobieren, ob der auch WIAKLICH funktioniert!" alle ist, bevor ich damit tatsächlich irgendwelche Originale markieren konnte ^^

Montag, 27. Juli 2020


Der Arche-Noah-Effekt,
digital
Neulich habe ich eine SWR-Doku gesehen, "Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?". Darin wurde der Ornithologe Prof. Dr. Peter Berthold vom Biotopverbund Bodensee, einem der vielen Projekte der Heinz-Sielmann-Stiftung, interviewt. Der Biotopverbund zielt darauf ab, inmitten der für Insekten immer ungeeigneteren flurbereinigten Landschaften Rückzugsinseln zu etablieren, in welchen die Insekten und die Tiere, die sich von ihnen ernähren, zumindest so lange überleben können, bis die umgebenden Landschaften irgendwann (hoffentlich) wieder renaturiert oder reökologisiert werden. Dann könnten die erhaltenen Tiere und Pflanzen von den Biotopen aus in die Umgebung strömen und die Landstriche wieder besiedeln. Ich dachte, das müsste ich mal mit einem knackigen Slogan in einer Schemazeichnung festhalten :)
Hier geht es zu der sehr informativen Doku des SWR --> klick!

Montag, 4. Juni 2018


Migräne-Awareness-Kärtchen für die Brieftasche
Meine Freundin K., die unter heftiger chronischer Migräne leidet, ist einer der vielen Menschen, die bei ihren Kollegen, Freunden und Verwandten auf Unverständnis stoßen, wenn sie wegen ihrer Krankheit nicht arbeiten können. "Jeder hat mal Kopfschmerzen", "Lass dir halt was vom Arzt verschreiben", "Ordentlich schlafen, gesund ernähren und viel Wasser trinken, und schon...!", "Du siehst gar nicht krank aus" und ähnliches Blabla, man kennt das. So ist das bei unsichtbaren Krankheiten - man sieht sie nicht, und darum sind sie für die Außenwelt nicht vorhanden und werden als Simulation und Krankfeiern abgestempelt, während die Betroffenen manchmal nicht wissen, wie sie den Tag überstehen sollen. 
Ich habe ihr ein paar ganz persönliche Info-"Visitenkarten" gebastelt, damit sie sich nicht jedesmal erneut wortreich rechtfertigen muss, wenn wieder einer ihrer netten Kollegen sich das ignorante Maul zerreißt. Vielleicht merkt es sich mancher so besser, wenn er es schwarz auf weiß vor sich hat. Und selbst wenn es nicht hilft - zumindest braucht sie sich nicht mehr den Mund fusselig reden :)

Dienstag, 20. März 2018


Titelbild für eine Facebook-Gruppe
Zwar nur mit der heißen Nadel gestrickt, aber trotzdem zufrieden damit - Gesamteindruck sympathisch, das soll reichen für's Erste :)
(Font Ringbearer - lizenzfrei und nur für privaten Gebrauch)

In der Gruppe kann man Sachen verschenken oder fragen, ob jemand helfen kann. So lernt man Leute kennen und braucht keine Sachen wegwerfen, die noch gut sind, aber nicht mehr benötigt werden. Ich bin gespannt, wie die Seite angenommen wird!

Mittwoch, 20. April 2016

Heute auch mal etwas persönliches. 
Am 3. November vor anderthalb Jahren ist meine Omi mütterlicherseits 100 Jahre alt geworden. Natürlich haben wir gefeiert. Ich mein, 100 Jahre! Wahnsinn! Wenn ich groß bin, will ich auch mal so alt werden!
Na jedenfalls hatte mein Cousin Steffen aus der Schweiz die wunderprächtige Idee, die Omi über ihr Leben zu interviewen und daraus ein Buch zu machen. Machen zu lassen, nämlich von mir, und ich finde, es ist bis auf Kleinigkeiten ganz gut geworden. Nachdem es in familienkompatibler Auflage gedruckt worden war, gab es den erstaunlichen Moment, als plötzlich nach Verteilung des Buches auf dem Festbankett 50, 60 Köpfe auf einmal sich hochkonzentriert in ihr Exemplar versenkten. Alle mucksmäuschenstill. Aber nicht lange, ein paar Minuten später wurde weiter das Büffet geplündert :)
In dem Buch sind viele zum Teil sehr alte Familienfotos, die ich vorher noch nicht kannte, und ich hätte wirklich gerne noch mehr davon hineingetan. Wie man sieht, habe ich es in einer Art Tagebuchstil gehalten, mit Notizen, Fotos, Zeitungsausschnitten und Rosen als Glanzbildern, wie man sie früher in Poesiealben geklebt hat. Rosen waren immer ihre Lieblingsblumen. Und natürlich darf ein schicker geprägter Einband mit Goldschnitt nicht fehlen. 100, nämlich! Da gehört sich das.

Ruhe in Frieden, liebe Omi! Ich hoffe, es gefällt dir auf deiner persönlichen Wolke mit all den lieben Engelein, und es ist alles so friedvoll und selig, wie du es dir immer gewünscht hast :)

Dienstag, 22. September 2015


Manu und Sam 
und das schauerliche Heulen aus der Tiefe,
eine Geschichte von Marion Esser
ca. 70 digitale Illustrationen

Endlich ist das Buch fertig. Von Anfang bis Ende hat es ungefähr ein Jahr gedauert, was unter Anderem auch daran lag, dass ich immer wieder fürchterliche Angst davor hatte, dass die Bilder der Autorin nicht gefallen. War eigentlich jedesmal unbegründet, aber trotzdem hat es mich ganz schön ausgebremst. Es hat ziemlich lange gebraucht, bis DER Knoten mal geplatzt war :)

Hier geht es zur Bestellung direkt beim proiecta-Verlag und hier, man kommt ja kaum drum herum heutzutage, bei Amazon.

Und natürlich gönne ich euch auch einen kleinen optischen Vorgeschmack auf diese bezaubernde Geschichte:



Und eine Schildkröte kommt auch darin vor. Das hier ist der liebe, verehrte Carettus :)